Blick in das Friedenstal


Teile des Gartens


Weg zum Haus


Das Wäldchen
grüne Vielfalt im Sommer 2017



So sah das Gebäude 1913 aus.


Das Wallenstein Haus wurde 1901 als Haus Nr. 90, "auf dem Winde", in dem Dorf Silixen erbaut. Heinrich Wallenstein, Ziegler, errichtete diesen Ziegelbau aus natürlichen Baustoffen wie Lehm, Naturstein und Holz.



Sein ältester Sohn Wilhelm Wallenstein, Fischhändler, ergänzte in den 60er Jahren die Anlage um einen Swimming Pool, gestaltete die Fassade aus Klinkersteinen neu.

Er formte den Hang nach seinen Vorstellungen von einem idealen Ort der sowohl Geschmack, als auch Kultur mit Naturschönheit vereinen sollte. Es wurden Terrassenwege und Garagenbauten errichtet.

Man legte Hühnerstall, Weinstöcke und Spazierwege an und pflanzte eine Vielzahl von Gehölzen; Obstbäumen, Fichten, Haselnusssträuche, Johannisbeere...

Der großzügige Garten und die malerische Südhanglage bieten Rückzug und Freiraum für gestaltende Kunst und sind Heimat von fünf Hühnern und einem Hahn.

Die Innenausstattung, Inventar und Kunstgegenstände stammen überwiegend aus dem lippischen Raum des 20. Jahrhunderts, werden gepflegt, behutsam ergänzt und erweitert, dies erfolgt in Übereinstimmung mit der Idee, das Haus nachhaltig wieder in den Ursprungszustand zu versetzen.



Das Grundstück liegt inmitten einer von Feldern und Wäldern geprägten, sanfthügeligen, Kulturlandschaft.
Der Weinkeller aus Natursteinen steht ebenso wie der eingebaute Stall exemplarisch für die Selbstversorgermentalität der damalligen Zeit - eben ein echter "Kotten".
Südlich des Hauses erhebt sich die bewaldete Anhöhe nach Lassbruch und Kükenbruch.
Seit Oktober 2016 wird der Garten nach Grundsätzen der Permakultur nach und nach wieder in eine naturgerechte Form für Mensch und Tier.



Terrassenförmig angelegt werden Kürbisse, Tomaten, Zuckererbsen, Stachelbeeren, Kapuzinerkresse, Feldsalat und Blumenkohl angepflanzt, die in dem nährstoffreichen Boden schnell wachsen.

Auch ein Haselnussstrauch ist inzwischen auf mehr als 3 Meter Größe angewachsen.

Während der Sommermonate bildete der Garten den Mittelpunkt des sozialen Lebens.
Der Swimming Pool, mit einer Tiefe von 2 Metern, wird zu einem sogenannten Naturpool oder Schwimmteich umgestaltet, der auf Chlor verzichten kann und dessen Sauerstoffbedarf durch spezielle Wasserpflanzen in einem angegliederten Retentionsbecken gesichert wird. In jenem Biotop siedeln sich auch erste Bewohner an. Spaziergänge durch die Waldeinsamkeit gehörten ebenso zum vergnüglichen Zeitvertreib wie das Grillen oder der Genuss der Aussicht in die weite Lippische Landschaft und das Wesergebirge.

So ist nicht nur die Schaumburg in Sichtweite sondern auch die Paschenburg und die Porta Westfalica.



 
Klicken Sie auf die Bilder für eine größere Ansicht.
Impressum  Datenschutzerklärung